1. Geltungsbereich
Diese Bedingungen gelten für Verträge über persönliche Schulungsleistungen und digitale Kursinhalte mit Evgenia Akhomgotva, Einzelunternehmerin, handelnd unter „Smile Academy by Jiji“, c/o KU64, Kurfürstendamm 64, 10707 Berlin. Es gilt deutsches Recht. Zwingende Verbraucherrechte, insbesondere nach dem BGB und dem EGBGB, bleiben stets unberührt.
2. Vertragsschluss
Die Darstellung auf der Website ist kein bindendes Angebot. Mit Betätigung der Schaltfläche „Zahlungspflichtig bestellen“ wird ein verbindliches Angebot für die unmittelbar zuvor angezeigte Leistung zum ausgewiesenen Gesamtpreis abgegeben (§ 312j Abs. 3 BGB). Der Vertrag kommt mit erfolgreicher Zahlung und elektronischer Vertragsbestätigung zustande. Kann die Buchung nicht angenommen werden, wird ein bereits gezahlter Betrag unverzüglich erstattet. Die Vertragsbestätigung wird per E-Mail auf einem dauerhaften Datenträger bereitgestellt (§ 312f BGB).
3. Leistungen und Preise
Maßgeblich ist die unmittelbar vor der Bestellung angezeigte Leistungsbeschreibung. Bleaching kostet 499 € online und 999 € in Präsenz. Zahnschmuck kostet 549 € online und 1.199 € in Präsenz. Die vor der Bestellung ausdrücklich bestätigte Preisaufteilung und Kombination der Leistungen ist Bestandteil der Buchung. Es handelt sich um Gesamtpreise; zusätzliche Zahlungsgebühren der Academy fallen nicht an.
Das Zertifikat bestätigt Teilnahme beziehungsweise Abschluss, ist aber keine staatliche Anerkennung, Berufszulassung oder zahnmedizinische Qualifikation. Ein bestimmter wirtschaftlicher Erfolg wird nicht geschuldet.
4. Zahlung und Zugang
Die Vorauszahlung erfolgt über die im Buchungsformular angebotene Zahlungsart (SumUp oder, sofern verfügbar, PayPal). Der persönliche Lernzugang wird erst nach bestätigter Zahlung freigeschaltet und ist nicht übertragbar. Zugangsdaten und Kursmaterialien dürfen ohne Erlaubnis nicht geteilt, veröffentlicht, vervielfältigt oder für eigene Schulungen genutzt werden. Gesetzlich erlaubte Nutzungen bleiben unberührt.
Der als lebenslang beworbene Zugang ist zeitlich unbefristet, solange die Academy beziehungsweise das Kursangebot technisch betrieben wird. Vor einer dauerhaften Einstellung wird rechtzeitig informiert und, soweit technisch und rechtlich möglich, eine angemessene Sicherungsmöglichkeit für herunterladbare Unterlagen angeboten. Die gesetzlichen Rechte für digitale Produkte, insbesondere nach §§ 327 ff. BGB, einschließlich erforderlicher Aktualisierungen, bleiben unberührt.
5. Termine und Leistungsbeginn
Nach bestätigter Zahlung können verfügbare Termine sofort ausgewählt und reserviert werden. Online-Zoom-Termine dauern 90 Minuten und finden von Freitag bis Montag frühestens sieben Tage nach Zahlung statt. Präsenztermine finden an einem freigegebenen Samstag frühestens zehn Tage nach Zahlung statt. Die 1:1-Schulung findet in Berlin-Charlottenburg statt. Termine sind erst nach elektronischer Bestätigung verbindlich.
Eine persönliche Schulungsleistung innerhalb der vierzehntägigen Widerrufsfrist beginnt nur, wenn die teilnehmende Person dies zuvor ausdrücklich verlangt hat. Bei einem Widerruf vor vollständiger Leistung kann unter den gesetzlichen Voraussetzungen Wertersatz für den bereits erbrachten Anteil geschuldet sein. Das Widerrufsrecht für die persönliche Leistung erlischt nur nach vollständiger Vertragserfüllung und nur, wenn die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind (§§ 356 Abs. 5, 357a BGB).
6. Umbuchung und Nichterscheinen
Verhinderungen sind unverzüglich über die Terminanfrage im Lernbereich oder per E-Mail mitzuteilen. Umbuchungen erfolgen nach Verfügbarkeit und Vereinbarung. Gesetzliche Widerrufs-, Rücktritts- und Mängelrechte bleiben unberührt.
Außerhalb gesetzlicher Rechte kann bei Absage oder Nichterscheinen der nachweisbare Ausfall verlangt werden, soweit der Termin nicht anderweitig vergeben wurde. Ersparte Aufwendungen werden angerechnet; die teilnehmende Person darf einen geringeren oder fehlenden Schaden nachweisen.
7. Absage durch die Academy
Aus wichtigem Grund, insbesondere Krankheit oder nicht beeinflussbaren Betriebsstörungen, darf ein Termin verlegt werden. Es wird vorrangig ein Ersatztermin angeboten. Ist dieser unzumutbar oder die Leistung endgültig unmöglich, wird der auf die nicht erbrachte Leistung entfallende Betrag erstattet. Gesetzliche Rechte bleiben bestehen.
8. Mitwirkung und Verantwortung
Sicherheits-, Hygiene- und Anwendungshinweise sind zu beachten. Behandlungen dürfen nur im Rahmen gesetzlicher und eigener beruflicher Befugnisse sowie unter Beachtung von Kontraindikationen erfolgen. Für Übungen am Modell müssen die erforderlichen Einwilligungen vorliegen.
9. Rechte bei nicht vertragsgemäßer Leistung
Bei nicht vertragsgemäßer Erbringung der persönlichen Schulungsleistung gelten die gesetzlichen Rechte, insbesondere Ansprüche auf Erfüllung, Rücktritt oder Kündigung und Schadensersatz, soweit ihre jeweiligen Voraussetzungen vorliegen. Für digitale Produkte gelten die gesetzlichen Rechte nach §§ 327 ff. BGB. Soweit gesetzlich vorgesehen, erhält die Academy zunächst eine angemessene Möglichkeit zur Nacherfüllung.
10. Haftung
Unbeschränkte Haftung besteht bei Vorsatz, grober Fahrlässigkeit, Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, nach zwingendem Produkthaftungsrecht und für Garantien. Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt. Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.
11. Widerruf und Streitbeilegung
Verbraucherinnen und Verbraucher haben grundsätzlich ein vierzehntägiges Widerrufsrecht. Einzelheiten, das Musterformular und die elektronische Widerrufsfunktion stehen auf der Seite „Widerruf“ zur Verfügung. Für sofort bereitgestellte digitale Inhalte werden die nach § 356 Abs. 6 BGB erforderliche ausdrückliche Zustimmung und die Kenntnisbestätigung gesondert eingeholt und in der Vertragsbestätigung festgehalten. Die Academy ist nicht bereit und nicht verpflichtet, an einem Verbraucherstreitbeilegungsverfahren teilzunehmen.
12. Schlussbestimmungen
Es gilt deutsches Recht unter Wahrung zwingender Verbraucherschutzregeln des gewöhnlichen Aufenthaltsstaates. Zwingende Gerichtsstände bleiben unberührt. Bei Unwirksamkeit einer Klausel bleibt der Vertrag im Übrigen wirksam; es gilt die gesetzliche Regelung.